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Podiumsdiskussion zu Anti-Genderismus und Rechtspopulismus

23. Mai, 18:00 bis 21:00

kostenlos

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Personen und queere Menschen (LSBTTIQ) gehören zur Lebensrealität in Sachsen. Sie sind jedoch häufig noch immer nicht selbstverständlicher Teil des gesellschaftlichen Zusammenlebens. Trotz des Rückgangs offen homofeindlicher Einstellungen und Handlungen sind unterschwellige Formen der Ablehnung wie Vorurteile, Ausgrenzungen und Diskriminierungen nach wie vor präsent. So bestätigte der Sachsenmonitor aus dem Jahr 2016, dass 38% der jungen Erwachsenen und 40% der über 60-Jährigen im Freistaat gleichgeschlechtliche Beziehungen für „unnatürlich“ halten. Studien zeigen aktuell eine Zunahme rechter und antigenderistischer Strömungen, gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie hassmotivierter Gewalt in Sachsen. Diese stellen die gesellschaftliche Realität von Vielfalt mehr und mehr in Frage und spielen sogenannte gesellschaftliche Minderheiten gegeneinander aus.

Vertreter*innen aus Landtag und Landesregierung, zivilgesellschaftlicher Vereine und der Pirnaer Öffentlichkeit diskutieren im Rahmen der Podiumsdiskussion über die Ursachen dieser Entwicklungen sowie Chancen und Möglichkeiten eines sozial und politisch gerechten und gleichberechtigten Miteinanders für alle.

 

Es diskutieren:
Katja Meier (MdL/GRÜNE),
Klaus-Peter Hanke (Oberbürgermeister der Stadt Pirna),
Frank-Peter Wieth (Landesbeauftragter für die Belange von LSBTTIQ),
Henning Homann (MdL/SPD) und
Peter Bienwald (Vorstand Gerede E V Dresden)

 

Moderation:
Martin Wunderlich (LAG Queeres Netzwerk Sachsen)

 

Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Details

Datum:
23. Mai
Zeit:
18:00 bis 21:00
Eintritt:
kostenlos

Veranstaltungsort

Begegnungszentrum Pirna
Lange Straße 43
Pirna, 01796